Teichkontrolle

Wenn alles gut vorbereitet ist, springt der Koi vielleicht direkt in die Wanne?

 

 

Hausbesuche / Teichkontrolle

Gesundheit ist ein hohes Gut und Krankheit lässt sich nicht planen. Aber eine reelle Prophylaxe durch zwei Kontrolluntersuchungen pro Jahr (Frühjahr und Herbst) verringert das Erkrankungsrisiko erheblich, wie sich im Laufe der Zeit herausgestellt hat. Sollten auch Sie an einer regelmässigen Teichkontrolle Interesse haben, melden Sie sich dazu bitte im Büro an.

Ist ein Erkrankungsfall eingetreten, besuche ich ihren Koiteich selbstverständlich prioritär. Dabei ist der Hausbesuch nach den Einzelpositionen der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) zu vergüten. In absoluten Notfällen (Kat. 1 Hausbesuch) versuche ich sehr kurzfristig Ihren Fischen zu helfen, wobei dann Mehrkosten entstehen. Näheres zu unseren Leistungen finden Sie hier.

Bei einer Routinekontrolle werden in der Regel zwei Fische gefangen und bei leichter Betäubung in einer Wanne untersucht.

Die Behandlung mehrerer Einzelindividuen muss bei der Terminvergabe angekündigt werden!

Nach der Inspektion der Teichanlage mit Filtertechnik und einer Überprüfung der allerwichtigsten Wasserwerte (T., pH, O2, KH, ggf. NH4 und NO2) werden Abstriche für die mikroskopische Diagnostik vor Ort angefertigt, gelegentlich Tupfer für bakteriologische Untersuchungen im Labor genommen und Einzeltiere mit bildgebenden Verfahren (Ultraschall, Röntgen) untersucht.

Folgendes Equipment muss bitte für die Teichkontrolle vorbereitet werden:

Nicht vorhanden? Falls nötig bekommen Sie Kescher und Umsetzschlauch von uns,
melden Sie dies bitte zuvor bei der Terminvergabe an.

 

Wanne, Eimer bzw. Giesskanne, Kescher zum Fang, Umsetzschlauch, Handtuch (für die Finger).

Gelegentlich kann die Verwendung eines Zugnetzes notwendig werden. Dabei werden an großen Teichen die mittels Kescher unerreichbaren Areale abgesperrt, so dass die Fische mit dem ca. 4 m langen Fanggerät erreicht werden können.

Sollte der Teich sehr trübe sein, kann es unmöglich werden, einen Fisch für die Untersuchung gezielt zu fangen.

In den allerseltensten Fällen nehme ich den zu untersuchenden Koi tatsächlich aus der Wanne, nämlich immer dann, wenn ich beide Hände brauche für die Arbeit wie z.B. für eine Wundnaht. Dann wird der sedierte (betäubte) Fisch in feuchte Tücher gewickelt auf ein nasses Handtuch gelegt.

 

 

 

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